Bank Missbrauch Spanien. Komplexe Finanzprodukte: strukturierte und kündbare Wertpapiere, usw.

Bank Missbrauch Spanien.

Skandalöss ist und bleibt der Missbrauch spanischer Banken. Zahlreicht Gerichtsurteile in diesem Zusammenhang bezeugen täglich, dass es sich um eine geläufige Praxis aller, oder nahezu aller Bankgesellschaften gehandelt hat.

 Missbräuchliche Praktiken, die vom Verkauf von “Vorzugsaktien” und komplexer Finanzprodukte, bis zum Zinsswap, Mindestzinssatzklauseln, usw. gehen.

 Unser heutiger Artikel befasst sich mit den Gerichtsurteilen gegen Bankgesellschaften, die Aufgrund ungenügender Information und unsachgemässer Beratung zur Rückzahlung der Investition verurteilt worden sind.

 Grund für die Mehrheit der Urteile gegen die Bankgesellschaften ist meistens die Nichterfüllung der Informationsplicht der Bank gegenüber den Kunden. Informationspflicht, die für den Verkauf von Finanzprodukten mit einer hohen technischen Komplexität unerlässlich ist, zumal diese in der Regel mit einem hohem Risiko verbunden sind.

 Viele Urteile heben die Nachlässigkeit der Bankunternehmen hervor. Die Kunden wurden vor Unterzeichnung der Geschäftsverträge nicht mit aller Klarheit über die Risiken, die zukünftig auflaufenen hohen Bankgebühren, das Verfahren zur Rückforderung der Investition, usw. informiert.

 Oftmals besteht in diesen Fällen mangelhafte Ausführung des Geschäftsvertrags. Dass heisst, obwohl der Kunde unterzeichnet und somit freiwillige Zustimmung erteilt, ist das getroffene Übereinkommen aufgrund unzureichender Information mangelhaft. Eine bekannte Tatsache ist, dass Banken oft gegen ihre Informationspflicht verstossen und die Kunden zur Unterzeichnung des Vertrags drängen, ohne genügend Zeit für eine sorgfältige Prüfung der Vertragsbedingungen.

 Zahlreiche Urteile gegen die Banken sind im Internet leicht zu finden. Von diesen Urteilen möchten wir hervorheben: gegen Barclays, gegen die inflationsgebundenen Anleihen der Royal Bank of Scotland, BBVA, Banco Santander und Caylon, gegen die strukturierten Finanzprodukte der BNP SAN POP, Gerichtsurteile gegen Banco Espírtu Santo (BES) im Zusammenhang mit den Anleihen von Lehman Brothers und Kaupthing, usw.

 Es darf nicht vergessen werden, dass der Verkauf komplexer Finanzprodukte an einen Kleinanleger (einzelner, nicht fachkundiger Verbraucher) von der Bankgesellschaft mit besonderer Sorgfalt und Vorsicht behandelt werden muss. Ein relevanter Faktor ist auch, ob es sich um einen Kunden mit einem hohen, mittlerem oder niedrigem Risikoprofil handelt.

 Für Rückfragen zum Thema: Problem mit einer Investition Ihrer Bank, Mindestzinssatzklausel in Ihrem Hypothekendarlehen, Vorzugsaktien, usw. stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung

Dieser Artikel beinhaltet keine Rechtsberatung. Er übermittelt lediglich allgemeine Information zu Rechtsfragen.

Carlos Baos (Rechstanwalt)

Spanische Anwaltskanzlei

Alicante, Denia, Marina Alta, Costa Blanca.

2015

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